12.01.2021 | Campus-Meldung

Neu­auf­la­ge des Corona-Kri­sen­te­le­fons

Menschen im Raum Kassel, die unter der aktuellen Situation leiden, k?nnen seit dem 7. Dezember für psychologische Unterstützung eine Beratungshotline anrufen. Psychologie Studierenden im Master an der Universit?t Kassel beraten an vier halben Tagen in der Woche ehrenamtlich.

Bild: Jasmin Grebe.
Psychologie-Studierende, wie Celina Stolz, bieten wieder eine Hotline für durch Corona psychisch Belastete an.

Viele Menschen leiden wegen der aktuellen Situation des verl?ngerten Corona-Lockdowns und des dunklen Winters unter Einsamkeit und Frustration. Manche besch?ftigen Ansteckungs?ngste, andere haben mit Existenz- und Zukunfts?ngsten zu k?mpfen. Es ist ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und das vergangene Jahr hat bei vielen Spuren hinterlassen.

Um Menschen in und um Kassel eine Anlaufstelle für ihre Sorgen und Belastungen zu bieten, wird am Institut für Psychologie erneut eine Corona-Hotline aufgebaut. Das Angebot, dass bereits im ersten Lockdown bestand, wird nun ein zweites Mal aufgelegt. Die Studierenden im Master Klinische Psychologie und Psychotherapie stehen kurz vorm Eintritt in das Berufsleben und werden durch drei erfahrene Psychotherapeuten Professor Dr. Cord Benecke, Dr. Jana Volkert und Birgit K?hler professionell angeleitet.

Das Corona-Krisentelefon

Das Angebot richtet sich an jede und jeden, der oder die sich ein vertrauliches Gespr?ch und psychologische Unterstützung wünscht. Anrufer k?nnen selbstverst?ndlich auch anonym bleiben. Zun?chst ist die Hotline Montag und Freitag von 10 bis 14 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 16 bis 20 Uhr unter der Nummer 0561 804-2882 zu erreichen. Je nach Nachfrage kann das Angebot im Verlauf angepasst werden.