Stel­lung­nah­me ge­schlech­ter­ge­rech­te Spra­che (Stand 30.03.2021)

Die Berichterstattung der HNA vom 29. M?rz 2021 unter den ?berschriften ?Sprachstreit an der Uni“ und ?Bestrafung für korrekte Sprache“ vermittelt in der ?ffentlichkeit den Eindruck, als würden Studierende für Qualifikationsarbeiten, in denen sie keine gendergerechte Sprache verwenden, schlechter benotet. Das ist nicht der Fall. Vielmehr hat die Gleichstellungsbeauftragte der Universit?t Kassel im Gespr?ch mit dem Redakteur der HNA darauf hingewiesen, dass das ?Gendern“ nur unter sehr expliziten Voraussetzungen, ausdrücklichen Absprachen zwischen prüfender Person und Prüfling sowie bei wissenschaftlicher Relevanz für das Thema in eine Notengebung einflie?en kann. Dies dürfte also nur in ganz wenigen F?llen und bei voller Transparenz zwischen Lehrenden und Studierenden der Fall sein; bislang gibt es keine Beschwerden. Durch die Berichterstattung und die verkürzte Wiedergabe einzelner S?tze wurde ein Eindruck vermittelt, der der tats?chlichen Praxis an der Universit?t Kassel nicht entspricht.

Die Informationen auf der Website der Stabsstelle Gleichstellung der Universit?t Kassel geben Lehrenden und Studierenden zahlreiche Empfehlungen an die Hand, wie sie geschlechtergerechte Sprache einsetzen k?nnen, um ein m?glichst diskriminierungsfreies Umfeld für alle Studierenden zu schaffen. 电竞竞猜app哪个好,可以提现的电竞app Empfehlungen sind keine Vorgaben, sondern Handreichungen und Denkanst??e auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie sie von vielen Studierenden und Lehrenden immer wieder nachgefragt werden.

Als Universit?t Kassel ist es unser Ziel, durch Aufkl?rung über Bedeutung, Formen und M?glichkeiten geschlechtergerechter Sprache zu überzeugen.