Sta­te?­ment des Pr??­si?­di?ums nach der Kun­d?­ge?bung "Zu­?­sam?­men sind wir stark" (Stand: 7/2019)

Kürzlich hat sich die Universit?t Kassel gemeinsam mit vielen Menschen und Organisationen aus Kassel unter dem Motto ?Zusammen sind wir stark“ ?ffentlich gegen rechte Hetze positioniert und des ermordeten Regierungspr?sidenten Dr. Walter Lübcke gedacht. Walter Lübcke war Absolvent der Universit?t Kassel. Das Pr?sidium bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern der Universit?t Kassel, dass sie so zahlreich an der Kundgebung teilgenommen haben.

Vor dem Hintergrund dieses fürchterlichen Verbrechens sieht es das Pr?sidium der Universit?t Kassel mit sehr gro?er Besorgnis, dass der ?ffentliche Diskurs zunehmend von Angriffen, Ausgrenzungen, Unwahrheiten, Hass und Gewalt gepr?gt ist. ?Aus Sicht des Pr?sidiums wird diese alarmierende Entwicklung von bestimmten politischen Zirkeln gezielt bef?rdert. Gerade auf der rechten Seite des politischen Spektrums bilden sich neue Netzwerke und Institutionen, etwa in Form von bildungsnahen Stiftungen, die aktiv daran arbeiten, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben und demokratische Grundwerte zu bek?mpfen“, sagt Prof. Dr. Reiner Finkeldey, Pr?sident der Universit?t Kassel.

?Die Hochschulleitung tritt allen entschlossen entgegen, die Hass und Hetze verbreiten oder durch ihre üble Rhetorik den geistigen Boden dafür bereiten. Gerade wir als Universit?t haben eine Verantwortung, dass die Regeln eines wertsch?tzenden, sachlichen und diskriminierungsfreien Diskurses eingehalten werden.“ Das Pr?sidium fordert daher alle Mitglieder der Universit?t auf, sich zu distanzieren und lehnt jede Zusammenarbeit mit demokratiefeindlichen Parteien, Stiftungen und Einrichtungen auch vor dem Hintergrund der Geschehnisse in der jüngsten Vergangenheit entschieden ab.

Kassel, den 07.07.2019